27 Jan 2012

Claudia Bögel besucht das Kockmann-Verwertungszentrum

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OCHRTUP. Einen Dienstleister auf Expansionskurs besuchte der FDP-Kreisvorstand um Vorsitzende Claudia Bögel, MdB im neuen Industriegebiet „Weinerpark”: Das Kockmann-Verwertungszentrum mit der energenta Ersatzbrennstoffe GmbH, der Ensace GmbH sowie der Köllmann Transporte GmbH. FDP-Ortsvorsitzender Hermann Holtmann hatte den Kontakt hergestellt und hieß mit Geschäftsführer Martin Brinkschmidt die Parteifreunde willkommen.

„Das ist schon beachtlich, was aus einen 1984 entstandenen Containerdienst entstanden ist”, erklärte die Kreisvorsitzende bei einem Blick über das mehr als 150 000 Quadratmeter große Verwertungszentrum. Sie lobte das Engagement von Brinkschmidt mit seinen Teams, der nicht nur mit Blick in die Zukunft arbeite, sondern sein Unternehmen durch Übernahme von Firmen in Dortmund und Kaiserlautern sowie bundesweite Firmenkooperationen stetig expandiert und auf sichere Füße gestellt habe. “Mittelständische Unternehmer können das”, lobte die mittelstandspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion im Wirtschaftsausschuss. Auf Bundesebene gestaltet sie die Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen so, dass diese ihr Entwicklungs- und Innovationspotenzial voll entfalten können.

Die Kockmann GmbH sei für die Entsorgung und Wiederverwertung von Abfall  zertifiziert und Entsorgungswege könnten jederzeit lückenlos nachverfolgt werden, informierte Martin Brinkschmidt die Gäste. Sei in früheren Jahren Müll häufig einfach nur entsorgt worden, werde mittlerweile mehr und mehr Abfall zunächst sortiert, um wichtige Wertstoffe und auch Rohstoffe nicht einfach auf die Deponie zu bringen oder in Müllverbrennungsanlagen zu verfeuern.

Claudia Bögel nahm dies positiv auf und betonte im Hinblick auf die Rohstoffpolitik der Bundesregierung, wie zunehmend wichtig ein effizienter Umgang mit Rohstoffen, Materialien und Energie in Zeiten der Rohstoffverknappung sei. „In Berlin arbeiten wir daher an den erforderlichen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige, international wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung“, so die FDP-Politikerin. Nach Angaben von Brinkschmidt könnten immer mehr Rohstoffe durch ein immer feineres Trennen  wieder in den Wirtschaftskreislauf eingefügt werden. Das geschieht nach den Worten des Geschäftsführers aus Kostengründen nicht nur in Deutschland, sondern auch in Osteuropa und Asien.

Hermann Holtmann lobte Martin Brinkschmidt, weil er sich entschlossen habe, seinen Betrieb im neuen Industriegebiet “Weinerpark” anzusiedeln. Es sei anfangs schwer gewesen, die Grundstücke zu vermarkten. „Doch seitdem Kockmann hier ist, hat es eine Initialzündung gegeben und die Vermarktung läuft”, freut er sich als Kommunalpolitiker, dass die Stadt auf neue Gewerbesteuereinnahmen hoffen kann.

Das Foto zeigt den Kreisvorstand um Vorsitzende Claudia Bögel (Mitte), Kockmann-Geschäftsführer Martin Brinkschmidt (3.v.l.) und Hermann Holtmann (links).